' Saschis letzte Reise

Blind und taub dem Himmel entgegen - Saschis letzte Reise

Sein schwarzer Humor bis zum Schluss ist ein roter Faden durch sein Vermächtnis: "Blind und taub dem Himmel entgegen- Saschis letzte Reise".

Wer dachte, dass dies nur ein trockene Abhandlung der letzten Tage von Saschi ist, der wird gleich zu Anfang mit dem Satz aus Saschis Mund eines besseren belehrt: "ICH WAR DOCH NICHT BEHINDERT, ODER SO!!!" Mit diesem Buch liefert er noch einmal Gelegenheit sich so zu präsentieren wie er wirklich war. Er lässt uns bis zum letzten Atemzug daran teilhaben. Der ganz große Dank geht an seine Ehefrau Kirsten (Kiki), die die Aufzeichnungen von Sascha zu diesem Kleinod in der riesigen Weltenbibliothek machte und für sich einen Abschluss und Neubeginn findet. Ohne Saschi. 

Ich habe dieses Büchlein in einem Rutsch gelesen. Nur hin und wieder habe ich aufgeschaut, zum Fenster hinaus. Den Blick auf einen wolkenverhangenen Himmel. Der kleine Bambusstrauch wurde vom stetigen Wind hin und her getrieben. Ich wischte mir eine Träne aus den Augen. Beim Lesen hielt ich teilweise den Atem an, um die gerade gelesene Szene nicht zu zerstören. An anderer Stelle fing ich laut zu lachen an. Saschi hatte einen seiner Kalauer zum Besten gegeben. Am Ende der letzten Buchseite sitze ich noch immer in meinem Sessel und lasse das Buch noch mal Revue passieren. Es schreit gerade nach einer Fortsetzung. Ein Buch. Ein Film. Das ganze Programm eben.

Ich sehe Sascha am Regenbogenende. Er lacht. Auf seine Art. 

Wenig später kreist ein Condor über mir... 

Rezension von René H.

ISBN: 978-3752945317

Preis: 7,99 €